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Geschichte des Grillens

Angefangen hat alles so…..
Entscheidend für das Grillen war natürlich die Entdeckung des Feuers und die Fähigkeit Feuer erzeugen zu können, es also zu beherschen.
Vor etwa 700 000 Jahren begann der Mensch das Feuer für sich zu nutzen. Es diente zur Jagd und dann letztlich auch um das erlegte Tier verzehrfähig zu machen, es wurde also gegrillt. Wie man herausfand, war auch zu dieser Zeit der „Heiße Stein“ schon ein Renner. Schon zu dieser Zeit wurden vom Feuer erhitzte Steine dazu benutzt das Beutetier zu grillen.

Aber machen wir einen kleinen Zeitsprung.
In den alten Kulturen gibt es nur wenige Hinweise auf das Grillen, aber das auch hier das Grillen zum Garen von Fleisch ausgeübt wurde, kann man sich vorstellen.
Es soll Überlieferungen geben, nach denen die Alten Ägypter das Fleisch von Hyänen und Krokodilen gegrillt haben. Allerdings nicht weil es besonders gut gewesen wäre, sondern weil nichts Besseres da war.
Den Römern sagt man nach, sie hätten die ersten Bratwürste erfunden.

Das Grillen war allerdings kein Partyvergnügen für das einfache Volk, sondern eher ein Vorrecht der Reichen. Das einfache Volk war zu arm um den wertvollen Energielieferanten Fett einfach ins Feuer tropfen zu lassen. Denn wer viel arbeitet, verbrennt viel Energie. Und Fett hat viel Energie. Man mag gerne glauben, dass in der armen Bevölkerung Übergewicht ganz sicher keine Rolle gespielt hat.
So mag das Grillen sicher dem Adel bei mittelalterlichen Ritterfestspielen beispielsweise vorbehalten gewesen sein.

Machen wir noch einen Zeitsprung….
und schauen auf die andere Seite unserer Weltkugel…nach Amerika. Denn dort beginnt die neuzeitliche Kultur des Grillens. Nur dort nennt man es Barbecue und ist zum beispielsweise ein unbedingtes „must“ zu den Feierlichkeiten des Tages der Unabhängigkeit. Seinen Ursprung hat das Ganze in der Zeit als die Einwanderer Amerika besiedelten, mit endlosen Trecks durch die Lande zogen und sich von den dort lebenden Bisons ernährten. Daher stammt auch der Name „Barbecue“, was soviel heißt wie …vom Bart bis zum Schwanz.
Es steht bis heute für den amerikanischen Traum von Freiheit, dient als Integrationsmittel und ist das Lieblingsgericht der Amerikaner schlechthin.

Diese Grillkultur ist wie vieles andere aus den USA nach dem zweiten Weltkrieg nach Deutschland geschwappt wie ein Welle. Dieses Phänomen erfahren wir immer wieder, sei es in der Technik, der Mode, der Musik oder….., naja, es gibt sicher noch eine Menge Beispiele.

So also ist es auch hierzulande im Sommer des Deutschen liebstes Kind eine Grillparty mit Steak, Würstchen, Salaten und erfrischenden Getränken zu veranstalten.
Nur hat das Grillen hier keine elementare Bedeutung mehr. Es ist eher eine Freizeitgestaltung geworden, die der Geselligkeit dient. Um das elementare „Essen um zu überleben“ geht es hierbei nicht mehr.

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