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Das Fleisch

Beim Fleisch geht’s mit dem Einkaufen los.
Beim Fleischeinkauf sollte man auf ein paar Dinge unbedingt achten, nämlich auf die Farbe, auf die Marmorierung und auf die Struktur.
Die Farbe hängt natürlich von der Sorte und vom Alter des fleischgebenden Tieres ab.
Je jünger das Tier ist, desto heller ist das Fleisch. Das Fleisch vom Rind ist wesentlich dunkler als jenes vom Schwein. Hähnchenfleisch ist noch heller. Putenfleisch ist teilweise sehr hell, hat aber auch dunkle Strukturen, und es ist wesentlich grobfaseriger als Hähnchenfleisch. Die Struktur des Fleisches hängt also auch vom Alter und sogar vom Geschlecht des Tieres ab.
Ein Qualitätsmerkmal ist auch die Marmorierung des Fleisches. Unter Marmorierung versteht man die feinen Fetteinlagerungen zwischen den Muskelfasern. Sie sorgen dann letztlich auch dafür, dass das Fleisch schön zart und saftig nach dem Garen ist.

Und wer isst wovon wieviel?
Auch das ist wichtig für den Einkauf. Denn jeder soll satt werden, aber nach Möglichkeit sollte ja auch nicht so viel übrig bleiben. Also sollten auch hier ein paar Regeln beachtet werden. Bei knochenlosem Fleisch, also Schnitzel oder Steak sollte man ca. 200g pro Person einrechnen. Hat das Fleisch doch Knochen, wie zum Beispiel das Kotelett, sollten etwa 50g mehr pro Person eingerechnet werden. Natürlich immer unter Beachtung der Viel- und Wenigesser, der Beilagen, des Alters der essenden Personen und allen Feinheiten, die das Essverhalten steuern.

Ist das Fleisch aus dem Fleischtheke besser als aus dem Kühlregal? Nein, nicht unbedingt. Allerdings sollte man beim Kauf genau auf das Verbrauchsdatum (das ist ganz wichtig bei Hackfleisch) bzw. auf die Mindesthaltbarkeit achten. Dabei sollte man eines im Hinterkopf behalten. Die Haltbarkeit sinkt mit der Größe der Oberfläche des Fleisches. Hack, Geschnetzeltes und Gulasch sind also wesentlich schneller verdorben als zum Beispiel Steak. Bei diesen Sorten sollten Sie darauf achten, dass die Ware sofort nach dem Einkauf wieder in den Kühlschrank gehört. Das Fleisch sollte aus der Verpackung genommen werden, auf einen Teller gelegt werden und mit Frischhaltefolie geruchsdicht abgedeckt werden. Es kann natürlich auch in einem verschließbaren Plastikbehälter gelagert werden, und das nach Möglichkeit an der kältesten Stelle des Kühlschranks.
Bei etwa vier Grad Celsius kann man Rindfleisch schon mal bis zu vier Tagen lagern, Kalb- und Schweinefleisch sollten maximal nach drei Tagen verbraucht sein und Hackfleisch sollte aus vorher genannten Gründen möglichst am selben Tag verbraucht werden. Sollten Sie das mal nicht am selben Tag schaffen, achten Sie darauf , dass es am nächsten Tag verbraucht wird, und dann muss es aber unbedingt richtig durchgegart sein.

Die Grillprofis haben die Qual der Wahl. Die Entscheidung steht an zwischen Nackenkoteletts oder Rindersteak. Soll es vielleicht doch Geflügel sein, Lamm, Schwein, Kalb oder die Vielfalt an verschiedenen Rindfleischstücken? Es gibt eine große Auswahl, und grundsätzlich kann man jedes Fleisch grillen. Man sollte nur darauf achten, dass das Fleisch durchwachsen ist, damit es saftig bleibt und die Fleischstücke sollten gleichmäßig dick sein, damit Sie gleichmäßig gar werden.

Auch bei der Herkunft des Fleisches sollte ein wenig genauer hingeschaut werden. Fleisch mit deutscher Herkunft sichert kurze Wege vom Erzeuger zum Verbraucher und steht unter ständiger Kontrolle. Das ist ebenfalls ein Qualitätsmerkmal und gibt dem Verbraucher eine gewisse Sicherheit.

Rindfleisch auf Country-Art

Rib-Eye-Steak ist zartes Fleisch aus der Hochrippe, gut marmoriert und sehr saftig und was für echte Kerle.
Auch ein Hüftsteak ist mit Fett fein durchzogen und deshalb auch besonders saftig. Und wenn der Hunger richtig groß ist, dann gibt’s da ja noch das Entrecôte. Es ist aus der Mitte des flachen Roastbeefs, nämlich ein etwa 400g schweres Zwischenrippenstück. Davon kann man(n) schon satt werden. Und für die, die es nicht ganz so üppig mögen aber dafür um so feiner, ist das Filetsteak genau der richtige Bissen. Das Fleisch ist sehr feinfaserig und für jeden Grillgourmet ein Hochgenuss.

Heiß begehrt ist das Schweinefleisch auf dem Grill

Das führt sich der Deutsche am liebsten zu Gemüte. Ob das Kotelett, das gut durchwachsene Nackenkotelett oder zarte und magere Filetsteaks. Ganz weit oben auf der Beliebtheitsskala, und dazu auch recht günstig, sind die Holzfällersteaks aus der Schweineschulter oder auch der Schweinebauch schön knusprig geröstet. Und natürlich für alle, die Fingerfood mögen, sind die Spareribs aus der dicken Rippe geschnitten, eine Köstlichkeit.

Wie steht´s mit Lamm?

Die kleinen feinen Lammfilets oder die Lammkoteletts frisch und ganz heiß vom Grill. Da läuft einem doch glatt das Wasser im Mund zusammen. Dazu ein vollmundiger Rotwein und knuspriges Baguettebrot. Das ist doch fast wie ein Kurzurlaub und auf jeden Fall einfach nur köstlich.

Würstchen dürfen nicht fehlen

Ganz besonders nicht, wenn Kinder mit am Tisch sitzen. Die Kleinen mögen meist keine ganzen Fleischstücke, sondern haben Ihre Freude an Würstchen.
Bei 50 verschiedenen Bratwürsten, die man in Deutschland so kaufen kann, ist sicher für jeden was dabei.
Besonders beliebt sind die Thüringer Bratwürste im Naturdarm. Ein besonderer Genuss, wenn man den Luxus hat, Sie in Thüringen frisch vom Fleischer zu bekommen.
Aber auch die Nürnberger Würstchen, oder die sogenannten Berner Würstchen im Speckmantel und viele andere mehr machen das Rennen auf dem Grill.
Verschieden gewürzt, mit und ohne Käse, aus Lamm-, Kalb- oder Geflügelfleisch gemacht, die Auswahl ist schier unerschöpflich.

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